Klares LKS Förderkonzept
Eckpfeiler des Konzepts:
transparente Auswahl der zu fördernden Tierheime in einem durchdachten Prozess, Zweckbindung bei der Vergabe von Fördermitteln und Beachtung interner Kosteneffizienz.Auswahlprozess:
nach kombiniert pflegerischen und finanziellen Kriterien, die durch Abfragen und ggf. Besuche in den Tierheimen festgestellt werden. Ziel des Auswahlprozesses: Rationale Mittelvergabeentscheidungen, trotz insbesondere bei schweren Tierschicksalen bestehender emotionaler Einflussfaktoren. Die LKS Stiftung nimmt damit Spendern die schwierige Auswahl zu fördernder Tierheime ab.Tierpflegerische Kriterien:
Kategorisierung der Tierheime in drei Güteklassen A (ohne Beanstandungen) bis C (gravierende Mängel). Keine Förderung von Tierheimen der Kategorie C.Solvenzkriterien:
Kategorie 1 (finanziell-organisatorische Verhältnisse geordnet) bis Kategorie 3 (desolat, konkursbedroht). Mit 2 oder 3 klassifizierte Tierheime werden einnahmen- und ausgabenseitig sowie organisatorisch zur Verbesserung ihrer finanziellen Situation beraten.Zweckbindung der Förderung:
primär Zuwendung von Tierfutter (ca. 40 Tonnen in 2007, im Marktwert von ca. € 50.000). Geldzuwendungen nur für vorab durch uns vorgegebene Zwecke (Tierarztkosten u.ä.), Mittelverwendungskontrolle durch uns.Interne Kosteneffizienz:
Zielgröße der Kostenquote (Anteil der Verwaltungskosten an den erzielten Einnahmen): ≤ 8 %. Tatsächliche Quote 2007: ca. 3,1%. Von gespendeten € 1.000 erreichen also € 970 ihr Ziel.Öffentliche Anerkennung unseres Förderungskonzepts:
1. Platz beim Wettbewerb um den Deutschen Tierschutzpreis 2007.
